Natur und Geschichte auf kleinstem Raum
Im Naturpark Wüste Mannerdorf hat die jahrhundertelange menschliche Nutzung ein sehr vielfältiges Mosaik an Lebensräumen entstehen lassen. Die Lage im Grenzraum Österreich - Ungarn hat dem Areal eine bewegte Geschichte beschert. Besonders geprägt wurde die Landschaft durch das Kloster St. Anna der Unbeschuhten Karmeliter, das von 1644 bis 1783 hier bestand.
Die Geschichte des Areals begegnet den Besucher:innen heute noch auf Schritt und Tritt: Überreste einst bestehender Gebäude und Strukturen, ein uraltes Wegenetz übers Leithagebirge, aufgelassene Steinbrüche, ehemalige Teiche, Felder und Weingärten haben sich in die Landschaft eingeschrieben.
Im Jahr 1986 wurde der Naturpark eröffnet und erfreut sich seither Jahr für Jahr größerer Beliebtheit. Der Naturparkverein und die Stadtgemeinde Mannersdorf haben gemeinsam mit vielen Freiwilligen hier sehr viel Zeit und Arbeit investiert, um hier ein kleines Paradies vor der Haustür entstehen zu lassen.