Naturpark-Management

Was kann man sich unter dem Begriff "Naturpark-Management vorstellen?

Das Naturparkmanagement in der Wüste Mannersdorf umfasst alle vier Säulen der österreichischen Naturparkarbeit: Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung. In der täglichen Arbeit geht es darum, das Naturpark-Konzept von der Theorie in die Praxis zu holen.

Die Arbeit umfasst die Zusammenarbeit mit den Naturpark-Bildungseinrichtungen und mit den übergeordneten Stellen (Naturparke Niederösterreich und Verband der Naturparke Österreich) und die Mitwirkung an (nieder)österreichweiten Initiativen wie dem Heckentag sowie Aufbau und Kommunikation der gemeinsamen Naturpark-Marke online und im Naturparkgelände.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Naturparks wird durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen und regionalen Organisationen, durch Projektentwicklung und -management sowie die Abwicklung und Abrechnung von Projektförderungen sichergestellt.

Formate zur Bewusstseins- und Umweltbildung für alle Generation entwickeln, konkrete naturschutzfachliche Maßnahmen durchführen und koordinieren, Mitwirkung an Forschungsprojekten, Öffentlichkeitsarbeit und die Beantwortung von Anfragen gehören ebenso dazu.

Wie wird das Management im Naturpark Wüste Mannersdorf organisiert und finanziert?

Das Naturpark-Management für die Wüste Mannersdorf macht der Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum.

Finanziert wird die Arbeit über ein LE-Projekt aus Mitteln des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union. 

Und was macht ein:e Naturparkmanager:in jetzt wirklich?

Jeder Tag ist anders: Kinder-Waldtage vorbereiten, Projektanträge schreiben, Websites mit Inhalten füllen, bei den Waldjugendspielen mitarbeiten, auf social media posten, historische Werke über den Naturpark lesen, viele Mails beantworten und viel telefonieren, Führungen im Naturpark anbieten, Papierkram wie Berichte und Abrechnungen abarbeiten, Schmetterlings-Kekse backen, Plakate designen, Veranstaltungen organisieren, an regional-vegetarisch-veganen Kochkursen teilnehmen, nach St. Pölten fahren, Weiterbildungen besuchen, …

… und sich freuen, wenn die To Do Liste am Abend kürzer ist als in der Früh.

Schüler:innengruppe auf der Streuobstwiese
©Sandra Karanitsch-Ackerl